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Posts Tagged ‘Spike’s disease’

Früher hieß CECS noch Spike’s Disease. Genannt nach dem Border Terrier Spike aus den Niederlanden. Spike ist heute morgen im Alter von 13 Jahren an einem schweren Krampfanfall gestorben.

Wir trauern mit Frauchen und Herrchen.

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Auf einer schwedischen CECS-Seite, die ebenfalls von einem Frauchen eines CECS-kranken Borders geführt wird, steht der folgende Bericht (ich weiß, daß die meisten hier sicher kein Schwedisch können, aber falls jemand doch der Sprache mächtig ist, kann ich den Link empfehlen): Kompis & Texas.

Es ist schon die zweite Familie, von der ich erfahre, die gleich zwei Border Terrier mit diesen Anfällen hat. Eine deutsche Halterin, die aus meiner Gegend stammt und die ich im realen Leben kennenlernen konnte, hatte ebenfalls zwei krampfende Border – der eine davon ist unlängst verstorben.

Die schwedische Besitzerin schreibt, daß sie die Border Terrier ausgewählt hatten, weil ihnen die Rasse als gesund beschrieben worden war. Beide ihre Hunde bekamen ihren ersten Krampfanfall jeweils im Alter von 2,5 Jahren (genau wie Jaro).

Als ihr erster Hund seinen ersten Anfall hatte, berichteten sie das dem Züchter, woraufhin sie die Information erhielten, daß es Spike’s disease (der frühere Name für CECS) gibt und die Mutter ihres Hundes auch schon einen Anfall gehabt hätte. Es könnte aber sein, daß ihr Hund nur diesen einen Anfall haben würde. So war es dann aber nicht, er bekam mehr Anfälle, und die Leute suchten diverse Tierkliniken auf. Es wurde ihnen nach Untersuchungen gesagt, daß ihr Hund keine Epilepsie hätte.

Sie nahmen dann Kontakt auf mit der schwedischen Gesellschaft für Border Terrier, wo man meinte, das sei ein seltenes Problem, das hätten nur 3% der Border Terrier – aber die Besitzer sind sich sicher, daß diese Aussage nicht stimmt. Gerade mit zwei krampfenden Hunden hätten sie da ja maximales Unglück. Im Dezember 2007 gab es aber einen Bericht im Magazin dieser Gesellschaft über CECS, der die Probleme für Hund und Halter gut beschreibt.

Sie wollten gern Kontakt mit anderen Border Terrier – Besitzern mit demselben Problem bekommen, aber die Gesellschaft hat ihnen entsprechende Infos nicht gegeben, obwohl sie über eine Liste verfügt. Im Internet stießen sie dann auf die schwedische CECS-Webseite und waren glücklich, endlich Kontakt zu bekommen zu jemand, der auch einen kranken Hund hat.

Die Halter von Kompis und Texas beschreiben auch, wie sich die Erkrankung auf ihr Familienleben auswirkt. Sie fragen sich immer wieder, wann wohl der nächste Anfall kommt. Haben sie noch genug Diätfutter? Niemand den Hunden etwas geben lassen, ständig aufpassen, was die Hunde fressen. Immer das Handy dabei haben für den Notfall. Die Schwierigkeit, jemand zu finden, der auf die Hunde aufpaßt.

So meine Zusammenfassung des schwedischen Textes – damit auch diejenigen, die der Sprache nicht mächtig sind, das Wichtigste davon erfahren. CECS ist eine internationale Erkrankung, die Erfahrungen ähneln sich doch sehr, egal wo der erkrankte Border Terrier lebt. Der Bericht wurde übrigens im Juli 2009 geschrieben und ist damit sehr aktuell.

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