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Ich bin gerade dabei, eine Datenbank für Border Terrier einzurichten. Dabei könnte ich noch Hilfe gebrauchen. Bitte meldet Euch, wenn Ihr mithelfen könnt bzw. wollt. Dafür brauche ich noch Hilfe:

– Jemand, der mir eine Headergrafik erstellt. Das Bild sollte im gif-Format sein und die Maße 705 x 87 haben. In dem Bild sollte der Titel „Border Terrier Pedigrees“ stehen. Außerdem wäre es nett, wenn ein paar Border-Bildchen darin vorhanden sind.

– Leute, die sich im Team beteiligen möchten. Vor allem suche ich jemand mit guten passiven Englisch-Kenntnissen, der bereit wäre, ggf. Usern zu helfen, die kein Englisch können (das Skript ist in Englisch, es wird eine deutsche Kurzfassung geben, aber keine komplette deutsche Version, weil ich zu wenig Profi bin, um das mehrsprachig umprogrammieren zu können)

Danke schon mal!

P.S.: Die Adresse der Datenbank ist http://www.bt-database.be. Man kann dort auch bereits Hunde eintragen (man muß dafür allerdings etwas Englisch verstehen, da es im Moment noch keine deutsche Anleitung gibt).

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Ahnenforschung

Border Terrier – Besitzer, die Ahnenforschung betreiben möchten für ihren Hund (auch unabhängig von CECS), können sich in Großbritannien bei Jan Gale melden. Sie hat eine riesige Datenbank, die viele Jahre zurückreicht. Natürlich betrifft das Großbritannien, aber da der Border Terrier als Rasse von dort stammt, finden sich in der Ahnenreihe aller unserer Border Vorfahren aus diesem Land. Frau Gale ist übrigens auch Kontaktperson für Großbritannien in Sachen CECS.

Ihre Webseite: Windrushway Border Terrier

Und ihre Emailadresse: galewindrushway@aol.com

(alles auf Englisch natürlich – wer Interesse hat aber kein Englisch kann, kann sich auch gern an mich wenden, das kriegen wir übersetzt)

Auf einer niederländischen Hundewebseite habe ich die Anzeige eines Border Terrier – Züchters entdeckt, der seinen Deckrüden nur dann zum Decken bereitstellt, wenn er die Ahnentafel der Hündin anhand der CECS-Liste „gut angeschaut“ hat. Natürlich ist das nicht das einzige Gesundheitsproblem bei dieser Rasse, das man beachten muß, aber es ist super, wenn Deckrüdenbesitzer auch hierauf achten! Das findet man sicher nicht so oft.

Es handelt sich hierbei um den Deckrüden Dutch Toffee of the Spring Cottage.

Hundeforschung

In diesem Jahr wurde ein Förderverein für wissenschaftliche Hundeforschung gegründet, die Webseite findet sich hier: http://www.hundeforschung.de/

Der Verein unterstützt diverse Studien zu Erbkrankheiten bei Hunden. Er schreibt auf seiner Webseite:  „Ziel des Fördervereines ist es, wissenschaftliche Fakultäten und/oder geeignete Einrichtungen zu unterstützen, Studien anzustoßen und zu fördern, um die Ursachen und die verschiedenen Erscheinungsformen von Hundekrankheiten wie z.B. der Epilepsie zu erforschen.“

Studien können angestoßen werden, wenn sich mindestens 25 kranke und 25 gesunde Hunde einer Rasse beteiligen.

So lautet der Titel eines interessanten Artikels über Epilepsien, den ich im Internet gefunden habe. Er läßt sich hier aufrufen: http://www.tierneurologie.de/download/artikel/krampfanfaelle1.pdf .

Die Rasse der Border Terrier wird auch kurz erwähnt, und zwar bei der Länge der Anfälle. Wobei sicherlich mit den 10-20 Minuten langen Anfällen die CECS-Krampfanfälle gemeint sind.

Ganz neue Nachricht aus Finnland:

Das Team von Dr. Hannes Lohi an der Universität Helsinki hat eine DNA-Sequenz für Epilepsie bei Border Terriern gefunden.

Die amerikanischen Freunde sagen dazu:  „This is a breakthrough for further research to find the gene mutation for CECS.“ (Das ist ein Durchbruch für weitere Forschung, um die Genmutation von CECS zu finden).

SNPs

Wie auf der neuen Seite „Forschung“ erwähnt, durchsuchen die Forscher momentan SNPs der Border Terrier – DNA. SNP (ausgesprochen: Snip) ist die Abkürzung für „Single Nucleotide Polymorphism“. Das meint nichts anderes als Variationen in den einzelnen Grundbausteinen der DNA.

Die DNA, also das Erbgut, besteht aus den sogenannten Nukleotiden. Diese wiederum bestehen aus verschiedenen Bestandteilen, von denen hier die Basen die interessantesten sind. Diese Basen heißen Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin. Die Reihenfolge dieser Basen, die im übrigen komplementär vorkommen (Adenin mit Guanin bzw. Cytosin mit Thymin), ist entscheidend dafür, was aus dem Erbgut abgelesen wird. Wenn jetzt in einem DNA-Strang z.B. die Reihenfolge AAGGTTA vorkommt (die Buchstaben sind die Abkürzung für die genannten Basennamen), dann ergibt das eine bestimmte Information für das Funktionieren des Körpers.

Mit SNP bezeichnet man nun die Abweichung einer einzelnen Base in dieser Information. Wenn die DNA nun an derselben Stelle die Reihenfolge ATGGTTA hat, dann ist das ein SNP an der zweiten Stelle (A ist durch T ersetzt worden).

Wenn sich so ein SNP in einem Teil der DNA befindet, der abgelesen wird für den Aufbau körpereigener Bestandteile, dann kann eine Änderung in dieser Reihenfolge durchaus drastische Konsequenzen haben. Entweder verursacht diese Variation direkt eine Erkrankung, oder sie befindet sich in der Nähe eines Gens, das diese Erkrankung zur Folge hat (wenn es ein krankmachender SNP ist, denn es gibt auch jede Menge SNPs, die nur individuelle Unterschiede ausmachen, keine Krankheiten).

Nach solchen Unterschieden in der DNA von CECS-kranken Bordern und ihren gesunden Artgenossen suchen die Forscher nun. Aus Amerika wurde auch kürzlich gemeldet, daß sie ein Gebiet in der DNA gefunden haben, das interessant sein könnte, aber es ist nichts weiter als ein Ansatz bisher.

Aus Finnland kommt im übrigen der dringende Aufruf, noch mehr DNA geeigneter Border Terrier zu spenden. Entsprechende Infos auf der neuen Seite „Forschung„.