Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Forschung’ Category

Hundeforschung

In diesem Jahr wurde ein Förderverein für wissenschaftliche Hundeforschung gegründet, die Webseite findet sich hier: http://www.hundeforschung.de/

Der Verein unterstützt diverse Studien zu Erbkrankheiten bei Hunden. Er schreibt auf seiner Webseite:  „Ziel des Fördervereines ist es, wissenschaftliche Fakultäten und/oder geeignete Einrichtungen zu unterstützen, Studien anzustoßen und zu fördern, um die Ursachen und die verschiedenen Erscheinungsformen von Hundekrankheiten wie z.B. der Epilepsie zu erforschen.“

Studien können angestoßen werden, wenn sich mindestens 25 kranke und 25 gesunde Hunde einer Rasse beteiligen.

Advertisements

Read Full Post »

So lautet der Titel eines interessanten Artikels über Epilepsien, den ich im Internet gefunden habe. Er läßt sich hier aufrufen: http://www.tierneurologie.de/download/artikel/krampfanfaelle1.pdf .

Die Rasse der Border Terrier wird auch kurz erwähnt, und zwar bei der Länge der Anfälle. Wobei sicherlich mit den 10-20 Minuten langen Anfällen die CECS-Krampfanfälle gemeint sind.

Read Full Post »

Ganz neue Nachricht aus Finnland:

Das Team von Dr. Hannes Lohi an der Universität Helsinki hat eine DNA-Sequenz für Epilepsie bei Border Terriern gefunden.

Die amerikanischen Freunde sagen dazu:  „This is a breakthrough for further research to find the gene mutation for CECS.“ (Das ist ein Durchbruch für weitere Forschung, um die Genmutation von CECS zu finden).

Read Full Post »

SNPs

Wie auf der neuen Seite „Forschung“ erwähnt, durchsuchen die Forscher momentan SNPs der Border Terrier – DNA. SNP (ausgesprochen: Snip) ist die Abkürzung für „Single Nucleotide Polymorphism“. Das meint nichts anderes als Variationen in den einzelnen Grundbausteinen der DNA.

Die DNA, also das Erbgut, besteht aus den sogenannten Nukleotiden. Diese wiederum bestehen aus verschiedenen Bestandteilen, von denen hier die Basen die interessantesten sind. Diese Basen heißen Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin. Die Reihenfolge dieser Basen, die im übrigen komplementär vorkommen (Adenin mit Guanin bzw. Cytosin mit Thymin), ist entscheidend dafür, was aus dem Erbgut abgelesen wird. Wenn jetzt in einem DNA-Strang z.B. die Reihenfolge AAGGTTA vorkommt (die Buchstaben sind die Abkürzung für die genannten Basennamen), dann ergibt das eine bestimmte Information für das Funktionieren des Körpers.

Mit SNP bezeichnet man nun die Abweichung einer einzelnen Base in dieser Information. Wenn die DNA nun an derselben Stelle die Reihenfolge ATGGTTA hat, dann ist das ein SNP an der zweiten Stelle (A ist durch T ersetzt worden).

Wenn sich so ein SNP in einem Teil der DNA befindet, der abgelesen wird für den Aufbau körpereigener Bestandteile, dann kann eine Änderung in dieser Reihenfolge durchaus drastische Konsequenzen haben. Entweder verursacht diese Variation direkt eine Erkrankung, oder sie befindet sich in der Nähe eines Gens, das diese Erkrankung zur Folge hat (wenn es ein krankmachender SNP ist, denn es gibt auch jede Menge SNPs, die nur individuelle Unterschiede ausmachen, keine Krankheiten).

Nach solchen Unterschieden in der DNA von CECS-kranken Bordern und ihren gesunden Artgenossen suchen die Forscher nun. Aus Amerika wurde auch kürzlich gemeldet, daß sie ein Gebiet in der DNA gefunden haben, das interessant sein könnte, aber es ist nichts weiter als ein Ansatz bisher.

Aus Finnland kommt im übrigen der dringende Aufruf, noch mehr DNA geeigneter Border Terrier zu spenden. Entsprechende Infos auf der neuen Seite „Forschung„.

Read Full Post »

In den USA gibt es eine Datenbank mit Gesundheitsinformationen zu Hunden diverser Rassen, die bestimmte Gesundheitschecks absolviert haben. Diese Gesundheitsdatenbank soll für Halter, Züchter und Wissenschaftler eine wertvolle Quelle sein. Auch im Hinblick auf mögliche Erbkrankheiten.

Border Terrier sind dort auch vertreten. Auf der Seite http://www.caninehealthinfo.org/brdreqs.html?breed=BRT kann man (in Englisch natürlich) sehen, welche Gesundheitschecks für Border Terrier verlangt werden. Wenn man auf „search“ klickt (hinter Border Terrier), dann gelangt man zur Datenbank, wo die einzelnen Border Terrier aufgeführt sind, die diese Checks gemacht haben. Die Ergebnisse sind dort ebenfalls verzeichnet (egal ob positiv oder negativ).

CECS ist nicht dabei, man kann es zur Zeit ja auch nicht per Gesundheitscheck überprüfen, ob ein Hund krank ist oder nicht (man kann es nur dann sagen, wenn die Anfälle ausgebrochen sind, aber vorher kann ein kranker Hund auch gesund aussehen). Das wird erst möglich sein, wenn man ein entsprechendes Gen gefunden hat.

Doch für andere Erkrankungen ist diese Datenbank eine wertvolle Information, insbesondere auch für Züchter.

Read Full Post »

DNA – Proben

Aktuell läuft ja eine Untersuchung an der Universität Missouri, bei der die DNA erkrankter und gesunder Border Terrier auf die mögliche genetische Ursache von CECS hin untersucht wird. Amerikaner haben die Möglichkeit, direkt an diese Universität Blutproben zu schicken. Aber auch wir hier in Europa können teilnehmen. Wer Interesse hat, von seinem kranken Border Terrier DNA zur Verfügung zu stellen, möge sich bitte wenden an:

Hannes Lohi, PhD, Docent
Academy Research Fellow
Biomedicum Helsinki
University of Helsinki and Folkhälsan Institute of Genetics

Emailadresse:  hannes.lohi@helsinki.fi

oder: minna.s.virta@helsinki.fi

Bitte unbedingt einen aussagekräftigen Betreff bei der Email angeben (die Leute bekommen sehr viele Emails), z.B. Border Terrier DNA.

Read Full Post »

« Newer Posts