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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Auf einer niederländischen Hundewebseite habe ich die Anzeige eines Border Terrier – Züchters entdeckt, der seinen Deckrüden nur dann zum Decken bereitstellt, wenn er die Ahnentafel der Hündin anhand der CECS-Liste „gut angeschaut“ hat. Natürlich ist das nicht das einzige Gesundheitsproblem bei dieser Rasse, das man beachten muß, aber es ist super, wenn Deckrüdenbesitzer auch hierauf achten! Das findet man sicher nicht so oft.

Es handelt sich hierbei um den Deckrüden Dutch Toffee of the Spring Cottage.

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Kurz-Urls

Habe eben Kurz-Urls für diesen Webblog eingerichtet, damit man sich nicht unbedingt eine so lange Adresse merken muß. Falls man mal beim Gassi diese weitergeben will oder so.

Auf die Startseite kommt man jetzt auch mit cecs.tk und mit borderterrier.tk.

Und um Werbung zu machen für die DNA-Spenden, kann man diesen Link verwenden: cecs-forschung.tk

border-cecs.tk verweist auf die CECS-Seite in diesem Blog.

Ruft diese Kurz-Urls bitte öfter mal auf, da sie nur dann erhalten bleiben, wenn sie jeweils 25 Zugriffe in 90 Tagen bekommen. Danke!

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Dortmunder Appell

„Dortmunder Appell“ für eine Wende in der Zucht zum Wohle der Hunde

Im Mutterland der Rassehundezucht Großbritannien hat das Jahr 2008 eine grundlegende Wende eingeleitet. Deren einziges Ziel ist, das Wohl und die Gesundheit der Hunde nunmehr konsequent und ohne Einschränkungen in den Mittelpunkt der Zucht zu stellen. Auch Österreich hat bereits Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Wir sehen auch für Deutschland die Notwendigkeit einer solchen Wende im Zuchtwesen.

Die Unterzeichner sehen es als vorrangiges Ziel jedes Hundefreundes, sich für die Gesundheit und das Wohl unserer Hunde einzusetzen. Bisher wird in der Zucht aber viel zu wenig auf die Gesundheit der Hunde geachtet. Inzucht, Übertypisierungen, Erbkrankheiten bis hin zu Qualzuchtmerkmalen sind leider keine Seltenheit. Ganze Rassen können sich ohne aktive Hilfe des Menschen nicht mehr vermehren.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!

Laufen, Atmen, Sehen
Mit diesen 3 Verben formuliert der größte Hundeverband der Welt, der britische „The Kennel Club“, seine Wende hin zu einer auf die Gesundheit der Hunde bedachten Zucht. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass elementare Funktionen des Lebens respektiert und gehütet werden. Gerade von den Züchtern unserer Hunde sollte erwartet werden, dass ohne Kompromiss die Gesundheit der Hunde respektiert und an die erste Stelle züchterischer Bemühungen gesetzt wird.

Keine Zucht nach Moden
Mit der Rassehundezucht haben sich bereits Standards etabliert, die als Grundlage anzusehen sind. Dennoch ist eine nicht vertretbare Entwicklung vorangeschritten, die durch hier angeführte Maßnahmen zu gesunden Hunden geführt werden soll. Das Exterieur der Hunde darf in keiner Weise das Atmen, Sehen, Laufen oder irgendein anderes natürliches Bedürfnis der Hunde beeinträchtigen. Es dürfen keine Beeinträchtigungen oder besondere Risiken hinsichtlich Gesundheit, insbesondere auch nicht Erbkrankheiten, oder hinsichtlich des Wohles der Hunde durch die besondere Betonung bestimmter Merkmale begünstigt werden. In diesem Sinne sind sämtliche Rassestandards zu überprüfen. Das Wohl und die Gesundheit der Hunde muss uneingeschränkt an erster Stelle stehen.

Nein zu Inzucht
Das Problem der Inzucht, Engzucht oder Linienzucht wird sehenden Auges in weiten Teilen der Rassehundezucht ignoriert oder verniedlicht. Dabei ist die Gefährlichkeit von Inzucht für das Risiko von Erbkrankheiten, für die Widerstandskraft, Vitalität und Lebenserwartung aller Säugetiere wissenschaftlich eindeutig geklärt. Inzucht ist als Tierquälerei anzusehen, die auf Dauer ganze Populationen erfasst. Für alle Rassen müssen Regeln aufgestellt werden, die in Zukunft genetische Vielfalt fördern und sichern. Hierzu ist eine Gendatenbank einzurichten. Deckrüden muss eine Beschränkung auferlegt werden. Künstliche genetische Schranken etwa wegen der Vereinszugehörigkeit oder Fellfarben sind abzubauen.

Für eine Neuausrichtung des Ausstellungswesens
Prämierungen dürfen nicht mehr nur oder vorrangig nach dem äußeren Erscheinungsbild vorgenommen werden. Kosmetische Manipulationen an den Hunden sind abzulehnen. Im Mittelpunkt der Prämierungen müssen das Wesen, die Gesundheit und die genetischen Vorzüge für die Population stehen, die es nachzuweisen gilt. Entsprechend sind Charakter und Ablauf von Ausstellungen zu ändern, sind die Richter auszubilden, anzuweisen und auszuwählen.

Der Tierschutz als aktives Recht auch in der Zucht
Das deutsche Tierschutzgesetz besagt zwar, dass keinem Tier Schmerz oder Leid zugefügt werden darf, aber die Realität der Hundezucht scheint dieses Gesetz zuweilen außer Kraft zu setzen. Es gibt Rassen, die sich fast nur noch per Kaiserschnitt oder andere Hilfen des Menschen reproduzieren können. Die gezielte Zucht mit Erbkrankheiten, Übertreibungen einzelner Merkmale wie Fell, Farben, Falten, Ohren, abfallende Rücken, Winkelungen der Hinterhand, extremer Zwergen- wie Riesenwuchs etc. führen zu enormem Leid bei den Hunden, ohne dass das Tierschutzrecht praktisch greift. Auch massive Schädigungen in der Sozialisation der Welpen etwa durch Hundehandel werden vom heutigen Recht nicht erfasst. Wir brauchen ein Tierschutzrecht, dass auch in der Praxis wirkt.

Hunde befähigen, ihre Aufgaben zu meistern
Die Ansprüche des Menschen an unsere Hunde sind in der heutigen Zeit sehr hoch gesteckt. Es bedarf eines neutralen Wesens des Hundes. Der Hund darf keine Eigeninitiative in Richtung Aggressionen gegen Menschen und/oder Artgenossen zeigen. Der Welpe soll bereits beim Züchter mit möglichst vielen Umweltreizen konfrontiert werden, um einen neutralen und wesensfesten Hund zu erhalten. Übermäßige Unsicherheit/Ängstlichkeit, vor allem auch bei Hündinnen durch Prägung auf die Welpen soll nicht toleriert werden. Der Mensch muss umfassend dafür Sorge tragen, dass die Welpen eine möglichst gute Sozialisation zur Befähigung ihrer anspruchsvollen Aufgaben erhalten.

Für eine neue Ethik der Zucht
Wir brauchen eine neue Ethik der Zucht, die konsequent an dem Wohl und der Gesundheit der Hunde orientiert ist und sie für ihr Leben in unserer Gesellschaft rüstet. Für die Zucht von Rassehunden bedarf es des Nachweises der Fachkunde, der Einhaltung verbindlicher und transparenter Regeln sowie der Zulassung unabhängiger Kontrollen hierüber. Auf dieser Basis bedarf es einer staatlichen Zulassung zur Zucht und Veräußerung von Hunden. Züchterische Maßnahmen zulasten der Gesundheit der Hunde sind zu sanktionieren. Wir brauchen ein unabhängiges Qualitätsmanagement der Zucht. Die Zucht unseres „besten Freundes“ sollte uns mehr Fürsorge wert sein.

http://www.dortmunder-appell.de/

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Blick über den Gartenzaun

Bei der Suche nach neuromuskulären Erkrankungen (eine muskuläre Ursache ist auch im Gespräch für CECS) stieß ich auf den Schottenkrampf bzw. „Scotty cramp“. Das ist eine anfallsartige Bewegungsstörung, die bei Scottish Terriern vorkommt und nichts mit CECS zu tun hat. Beim Schottenkrampf scheint die Ursache auch bekannt zu sein, es soll ein Problem mit Serotonin sein. Diese Art von Krämpfen ist ebenfalls erblich und wie CECS auch rezessiv.

Wie für Border Terrier gibt es auch für Scottish Terrier einen Förderverein, der sich die Gesunderhaltung der Rasse als Ziel gesetzt hat. Ich habe vergeblich nach einem Hinweis auf Erbkrankheiten wie den Scotty Cramp auf dieser Webseite gesucht. Aber ein Liebhaber des Scotties schreibt im Internet:

„Züchterisches Problem: TRÄGER (heterozygoten) es können Champions (da Hund nicht ständig krampft) sowie Haushunde Träger sein, Farben (ob brindle, wheaten, black) spielen keine Rollen und es wurden bisher in amerikanischen, deutschen , schwedischen Linien u.s.w. überall schon Träger gefunden.

Hunde werden aber erst als Träger identifiziert, wenn es bei den Nachkommen kranke (homozygote) Hunde gibt Problematik: was nun mit solchen Tieren???? in Deutschland großes Problem, dass Züchter dieses Thema „totschweigen“ es gibt keine zentrale Registrierung über positive Fälle mit Einsicht für andere Züchter Fakt ist, wenn es in der Nachkommenschaft auftritt, sind immer beide Eltern Träger

Zuchtziel: kranke Tiere gehören nicht in die Zucht, aber das Problem der „stillen“ Träger ist weitaus größer als angenommen und in vielen Linien zu finden, von daher sollte man offen über diese Thematik sprechen, so dass Träger auch als diese registriert werden bei entsprechender Stammbaumkenntnis wird in vielen Länder dennoch eine Verpaarung Träger mit gesundem Gegenpart in Betracht gezogen in USA sind 30 % der Scotties Träger, in Holland 5% , Deutschland ?????? aber Dunkelziffern sind deutlich höher Züchter sollten mehr über diese Erkrankung lernen und ihre Welpenkäufer entsprechend schulen, sie zu informieren, wenn sie abnormale Bewegungsabläufe beim dem Hund beobachten“

Klingt das irgendwie bekannt?

Können wir uns damit trösten, daß es beim Blick über den Gartenzaun auch nicht besser aussieht (von löblichen Ausnahmen wie dem früher erwähnten Beagleclub abgesehen)…

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Beeindruckend

Ein beeindruckendes Beispiel für züchterische Offenheit findet sich auf der Webseite der finnischen Border Terrier – Zucht Flagstones, hier auf Englisch: http://www.kolumbus.fi/flagstones/bt/diseases.htm . Auf dieser Seite sieht man Tabellen mit den Hunden aus dieser Zucht, die einen Fehler oder eine Krankheit aufweisen.

Die Züchterin Sini Lindroos schreibt auf ihrer Webseite:

„Ich habe für meine züchterische Arbeit Offenheit gewählt. Ich versuche, so offen wie möglich zu sein über Fehler und Krankheiten meiner Hunde. Jede andere Methode würde der gesamten Rasse nur schaden. In jeder Linie gibt es Probleme – kleinere oder größere. Wenn man nur positive Ergebnisse veröffentlicht, heißt das nicht, daß es keine Probleme gibt. Jeder von uns wird früher oder später mit einem oder mehreren Problemen konfrontiert werden, und das fühlt sich schlimm an. Aber wenn wir offen miteinander sind, dann können wir die Sachen zumindest besser identifizieren. Und vielleicht einen besseren Border Terrier hervorbringen.“

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Im Internet habe ich einen interessanten Artikel zum Schweigen von Züchtern zu Erbkrankheiten gefunden. Eine deutsche Übersetzung findet sich hier: http://pawpeds.com/pawacademy/general/codeofsilence/index_de.html

Besonders wichtig finde ich den Absatz:

„Was ist mit den Züchtern, die öffentlich über die Defekte, die man bei ihren Hunden gefunden hat, sprechen? Leider werden sie nur all zu oft als „schlechte Züchter“ abgestempelt, und ihre Hunde werden „krank“ geredet. Sie werden ausgestossen und man spricht über sie nur flüsternd und mit höhnischem Unterton. Schon das Faktum, dass diese Züchter danach streben, andere offen an ihrem Wissen teilhaben zu lassen und ihre Tiere wissenschaftlich durchtesten macht sie zu Objekten von Hexenjagden durch just jene Leute, die entweder zu geizig, zu uninteressiert, zu egoistisch oder zu sorglos mit der Zukunft umgehen, um nicht einmal ihre Tiere zu testen und noch weniger den Mut haben, ehrlich über ihre Tiere zu sprechen. Statt diesen Züchtern Beifall zu spenden, die sich entschieden haben, Informationen zu teilen, werden diese Züchter ausgestossen und gejagt. Als ein Resultat, und weil unsere menschliche Natur uns selbst lieber als Teil einer Gruppe sieht als ausserhalb der Gruppe, beginnen Züchter das zu tun, was sie am Besten können – sie schweigen und lügen oder wollen nicht zugeben, was sie längst wissen.“

Der Artikel ist zwar recht lang, aber es lohnt sich, ihn zu lesen, darüber nachzudenken und zu diskutieren. Vor allem darüber nachzudenken, wie man eine Atmosphäre schaffen kann, in der Züchter und Welpenbesitzer ohne Ängste und offen über die Krampfanfälle reden können. Züchter ohne die Angst, in eine Hetzjagd zu geraten, und Border-Besitzer ohne Angst, von ihren Züchtern juristische Schritte angedroht zu bekommen.

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Langzeitstudie Hundezucht

Im Internet gibt einige interessante Gedanken zur Hundezucht.

Die Langzeitstudie Hundezucht stellt eine Möglichkeit für Züchter vor, wie sie über eben eine Langzeitstudie herausfinden können, wie es mit der Gesundheit ihrer Welpen bestellt ist, wenn diese bei ihren Besitzern sind: http://www.langzeitstudie-hundezucht.de/

Es wird den Welpenkäufern ein Formular mitgegeben, in das sie diverse Dinge eintragen sollen. Nach einem Jahr geben sie es den Züchtern zurück. Die Frist von einem Jahr wäre natürlich viel zu wenig bei CECS, da die Krampfanfälle meistens erst später auftreten. Aber wäre es nicht trotzdem sinnvoll, so einen Langzeitbogen zu entwickeln für die Rasse Border Terrier, der dann von den Züchtern weitergegeben wird an die Welpenbesitzer? Damit wäre schnell ein besserer Überblick geschaffen – natürlich vorausgesetzt, die Welpenkäufer arbeiten alle mit.

Dann frage ich mich auch (vielleicht weiß das jemand?), was diejenigen machen sollen, die ihren Border Terrier nicht aus einer KFT-Zucht haben, falls es da auch zu Erkrankungen kommt. Einerseits gibt es noch einen zweiten Zuchtverband, wo Border Terrier gezüchtet werden, andererseits gibt es auch private Hauszuchten ohne Papiere. Wenn man einen kompletten Überblick bekommen möchte, müßte man diese auch berücksichtigen.

Zur Linienzucht hier noch etwas: http://www.dewberrys.de/artikel_popgenet.html

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